Menschlich. Kompetent. Diskret.

Human Remains Detection Dog International (HRDD International) ist eine führende Organisation für die Ausbildung und Zertifizierung von Leichenspürhundeteams im zivilen Bereich, sowie Such- & Rettungshunde. Ziel der Organisation ist es, einheitliche, hohe Qualitätsstandards zu etablieren und kontinuierlich weiterzuentwickeln. In enger Zusammenarbeit mit Fachleuten aus verschiedenen Disziplinen basieren die Ausbildungsprogramme auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und praktischer Erfahrung.

Die Mission von HRDD International besteht darin, Hunde und Hundeführer optimal auf reale Einsätze vorzubereiten und verlässlich zu zertifizieren. Damit leistet die Organisation einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung von Katastrophenhilfe und Vermisstensuche weltweit.

Zivil ausgebildete Leichenspürhunde werden vor allem bei Unglücken, Katastrophen und Vermisstenfällen eingesetzt, wenn davon auszugehen ist, dass die gesuchte Person verstorben ist. Einsätze im forensischen oder strafrechtlichen Kontext erfolgen ausschließlich auf Anordnung der zuständigen Behörden. Beim Auffinden menschlicher Überreste ist stets unverzüglich die Polizei zu informieren.

Human Remains Detection Dog INTERNATIONAL

Leichenspürhunde leisten einen unverzichtbaren Beitrag bei der Suche nach vermissten, mutmaßlich verstorbenen Personen sowie bei Unglücks- und Katastrophenfällen. Durch ihre außergewöhnlichen olfaktorischen Fähigkeiten sind sie in der Lage, menschliche Überreste auch nach langer Zeit und unter schwierigsten Umweltbedingungen aufzuspüren. Ihre Arbeit liefert wichtige Hinweise und hilft dabei, Klarheit in komplexen und oft emotional belastenden Situationen zu schaffen. Dabei stehen nicht nur Effizienz, sondern auch Sorgfalt, Verantwortungsbewusstsein und Sensibilität im Vordergrund.

HRDD International legt größten Wert auf eine fundierte und praxisnahe Ausbildung von Leichenspürhunden und ihren Hundeführern. Die Ausbildungsprogramme sind umfassend gestaltet und bereiten die Teams gezielt auf reale Einsatzbedingungen vor. Alle Trainingsmethoden werden regelmäßig überprüft und weiterentwickelt, um den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen sowie den praktischen Anforderungen moderner Einsätze gerecht zu werden.

HRDD-zertifizierte Leichenspürhundeteams stehen für Professionalität, Verlässlichkeit und ethisches Handeln. Sie verfügen über eine intensive Ausbildung und umfangreiche Einsatzerfahrung, arbeiten nach höchsten ethischen Standards und nutzen moderne Technologien sowie zeitgemäße Ausrüstung, um ihre Arbeit effektiv und verantwortungsvoll auszuführen. Ziel ist es stets, Vermisste aufzufinden und Angehörigen, Behörden und beteiligten Institutionen Gewissheit zu verschaffen.

Die Bedeutung professionell ausgebildeter Leichenspürhundeteams wird in Zukunft weiter zunehmen. Mit der steigenden Komplexität von Vermisstenfällen und den wachsenden Anforderungen an Such- und Rettungseinsätze sind qualifizierte Teams unerlässlich. HRDD International engagiert sich daher aktiv für die Weiterentwicklung der Leichensuche, fördert innovative Trainingsansätze, unterstützt den internationalen Austausch und setzt sich für die Anerkennung dieser spezialisierten Arbeit ein.

 

Einsatzbereiche umfassen unter anderem:

die professionelle Suche nach vermissten, mutmaßlich verstorbenen Personen im Rahmen von Unfällen und Katastrophen,

zivile, humanitäre Suchmaßnahmen ohne forensischen Auftrag,

Unterstützung und Beratung zu rechtlichen Rahmenbedingungen, insbesondere bei Einsätzen, die ausschließlich auf Anordnung der zuständigen Exekutivbehörden erfolgen dürfen.

 

Unser Prinzip:
Zivil ausgebildete Leichenspürhunde werden vorrangig bei Katastrophen, Unglücken und Vermisstenfällen eingesetzt, wenn davon auszugehen ist, dass die gesuchte Person verstorben ist. Einsätze im forensischen oder strafrechtlichen Kontext gehören nicht zur zivilen Leichensuche und dürfen ausschließlich auf direkte Anordnung der Exekutivbehörden durchgeführt werden. Beim Auffinden menschlicher Überreste ist grundsätzlich unverzüglich die Polizei zu verständigen.

Human Remains Detection Dog International (HRDD International) setzt internationale Mindeststandards für die Ausbildung, Zertifizierung und den Einsatz von Leichenspürhundeteams im zivilen Bereich. Alle Mitgliedsorganisationen verpflichten sich zur Einhaltung dieser Standards und Richtlinien. Darüber hinaus koordiniert HRDD International den internationalen Wissens- und Erfahrungsaustausch, um eine kontinuierliche Weiterentwicklung und Anwendung bewährter Verfahren sicherzustellen.

HRDD International ist als gemeinnützige Organisation anerkannt (Finanzamt Coburg, Steuernummer: 212/109/10309) und steht für Qualität, Verantwortung und internationale Zusammenarbeit im Bereich der zivilen Leichensuche.

Ethische Grundsätze

Hinter jeder Mission stehen menschliche Schicksale. Ein Mensch wird vermisst – die Ungewissheit nagt an allen Beteiligten und hinterlässt tiefe Spuren. Die Angehörigen sind von Angst und Sorge um ihren vermissten geliebten Menschen getrieben. Oft werden die Opfer nur tot aufgefunden. Die Angehörigen, die Freiwilligen, die Einsatzkräfte von Polizei und Rettungsdiensten – sie alle stellen sich dieselbe Frage: „Haben wir alles richtig gemacht?“

 

Der Respekt vor den Opfern und ihren Familien verbietet es, die Einsätze für Werbung oder Öffentlichkeitsarbeit zu nutzen. Die Familien wissen, wozu Hunde fähig sind.

Die Möglichkeit zu helfen ist Motivation genug. Öffentliche Repräsentation auf Kosten der Hilfesuchenden ist untersagt. Dies widerspricht den moralischen Grundsätzen von Human Remains Detection Dog INTERNATIONAL.

Internationale Zusammenarbeit für eine bessere Zukunft

Unsere NGO lebt von Vielfalt und internationalem Austausch. Aktuell engagieren sich ehrenamtliche Mitglieder aus Deutschland, Österreich, Kanada, Ungarn, Schottland, den Philippinen, den Niederlanden, Kroatien und Griechenland in unserer Arbeit. Diese internationale Zusammensetzung stärkt und ermöglicht es uns, Herausforderungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu begegnen.
Alle Mitwirkenden unterstützen unsere NGO freiwillig und unentgeltlich. Mit ihrem persönlichen Einsatz, ihrer Fachkompetenz und ihrem Engagement leisten sie einen wertvollen Beitrag zu unseren gemeinnützigen Zielen. Dieses ehrenamtliche Engagement ist das Fundament unserer Arbeit und Ausdruck gelebter Solidarität – über kulturelle und geografische Grenzen hinweg.
Gemeinsam setzen wir uns nachhaltig für positive Veränderungen ein.

Leichenspürhunde im Einsatz

Bedeutung, Herausforderungen und psychische Folgen bei der Vermisstensuche

Warum Zeit, Vielseitigkeit und Empathie bei der Suche nach Vermissten entscheidend sind

 

Die Bedeutung schneller Alarmierung

Bei der Suche nach vermissten Personen zählt jede Minute. Dennoch kommt es immer wieder vor, dass Rettungshundestaffeln (RHS) erst nach Tagen alarmiert werden. In solchen Fällen sind die Überlebenschancen der Vermissten – vor allem bei ungünstiger Witterung oder niedrigen Temperaturen – bereits nach wenigen Stunden drastisch gesunken. Eine schnelle Alarmierung und der frühzeitige Einsatz spezialisierter Suchteams können den entscheidenden Unterschied machen.

Doch die wenigsten RHS verfügen über Leichenspürhunde!

 

Die Rolle der Suchhunde bei der Leichensuche

Hunde sind durch ihren ausgeprägten Geruchssinn in der Lage, nicht nur lebende, sondern auch verstorbene Personen zu orten. Dies ist besonders wichtig, wenn die Wahrscheinlichkeit, jemanden lebend zu finden, nach Tagen nahezu ausgeschlossen ist. Die Leichensuche gehört daher zu den essenziellen Aufgaben von unseren Mitgliedsorganisationen (Such- & Rettungshundestaffeln), etwa nach Suiziden, oder Katastrophen. Suchen nach Gewaltverbrechen obliegt der Polizei und kann von uns nur unterstützend nach Anforderung erfolgen. 

Das Auffinden Verstorbener ist nicht nur aus humanitären Gründen bedeutsam, sondern auch für die Angehörigen und der Einsatzkräften von großer Bedeutung.

 

Psychologische Auswirkungen auf Angehörige

Wird ein Vermisster nicht gefunden, hat das für die Angehörigen schwerwiegende psychische Folgen. Die Trauerarbeit wird massiv erschwert, solange keine Gewissheit über das Schicksal der vermissten Person besteht. Ständiges Hoffen, quälende Ungewissheit und das Gefühl der Hilflosigkeit begleiten viele Betroffene oft über Jahre hinweg. Erst das Auffinden – auch wenn es sich um einen Todesfall handelt – ermöglicht es den Hinterbliebenen, Abschied zu nehmen und den Trauerprozess zu beginnen.

 

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